ÜBER ÁLMOS LÁSZLÓ TALLÓS

Álmos László Tallós, geboren 2003, begann im Alter von neun Jahren sein Harfenstudium an einer Musikschule unter der Leitung der Harfenlehrerin Márta Szederkényi-Horváth. Von 2017 bis 2021 setzte er seine Ausbildung am Szent István Musikgymnasium fort, wo Deborah Sipkay seine Harfenlehrerin war. Dort vertiefte er seine Kenntnisse in Musikliteratur, Musiktheorie, Solfeggio und Komposition. In dieser Zeit sammelte er auch wertvolle Erfahrungen im Orchester- und Kammermusikspiel. Seit Oktober 2021 studiert er bei Prof. Xavier de Maistre und Anaëlle Tourret an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Im akademischen Jahr 2025/26 studiert er im Rahmen des Erasmus-Stipendiums am CNSMDP in Paris bei Isabelle Moretti und Geneviève Létang. Neben seiner Arbeit mit den aktuellen Lehrern hat er aktiv an Meisterkursen renommierter Künstler wie Catherine Michel, Maria Graf, Marie-Pierre Langlamet, Anneleen Lenaerts und Alexander Boldachev teilgenommen.

Im Juni 2025 gewann er das Probespiel beim Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, und ab September 2025 ist er Akademist an der Hamburgischen Staatsoper. Er konzertiert regelmäßig sowohl als Solist als auch mit Orchestern. In den Jahren 2021 und 2022 trat er als Solist mit der Szent István Philharmonie auf. Er spielte „Danse sacrée et profane“ im Großen Saal der Liszt Ferenc Musikakademie in Budapest und ging anschließend mit dem Orchester auf Tournee. Er war ein eingeladener Künstler beim Internationalen Harfenfestival in Gödöllő, beim Ars Sacra Festival in Budapest und beim Internationalen Mendelssohn Festival in Hamburg, und spielte mehrere Solo- und Kammermusikkonzerte.

Tallós wurde bei verschiedenen Harfenwettbewerben ausgezeichnet: Er gewann den 1. Preis in der Kategorie U19 und den Weininger Richárd Sonderpreis beim 5. Internationalen Harfenwettbewerb in Szeged, Ungarn, 2019. Während der Pandemie nahm er an Online-Wettbewerben teil und erreichte mit seinen Aufnahmen den 1. Preis (Platinmedaille) bei der Grand Metropolitan International Music Competition 2021 sowie die Goldmedaille in der Kategorie U19 bei der 6. Hong Kong International Harp Competition. Er nahm auch am 12. Internationalen Harfenwettbewerb in den USA und am 72. ARD Internationalen Musikwettbewerb in München teil. Im September 2024 gewann er das Elsie Kühn-Leitz Stipendium, wodurch er mehrere Konzerteinladungen für die Saison 2025/26 in Wetzlar und Avignon erhielt. Die Berenberg Stiftung hat ihn 2026 zum Stipendiaten ernannt.

In seiner Karriere strebt er an, ein vielseitiger Künstler zu sein. Neben seiner Konzerttätigkeit komponiert er eigene Werke und schreibt Arrangements. Bei seinen Soloauftritten spielt er oft seine eigenen Stücke und hat das Ziel, zugängliche zeitgenössische Musik für die Harfe zu schaffen, um die vielfältigen Möglichkeiten des Instruments zu erkunden. Er nimmt an Projekten mit außergewöhnlichen Aspekten teil: Im Oktober 2022 wurde er mit seiner Vision für eine CD-Einspielung namens „WELTTANZ“ als Finalist für den Fanny Mendelssohn Förderpreis ausgezeichnet. Seit Februar 2022 arbeitet er mit dem Verein „Yehudi Menuhin LIVE MUSIC NOW HAMBURG“ zusammen, um Musik den Menschen, die in Sozialeinrichtungen leben, näherzubringen. Er ist ein „Star of Tomorrow“ beim European Harp Symposium 2025 und präsentierte ein ungewöhnliches Programm, darunter seine eigene „Sonate pour harpe op. 6“. Auf Anfrage seines Professors, Xavier de Maistre, hat er das Orgelkonzert HWV 293 Op. 4 Nr. 5 von G. F. Händel für Harfe bearbeitet. Das Stück ist auf dem neuen Album von de Maistre „Händel“ zu hören.

 

 

ÁLMOS LÁSZLÓ TALLÓS

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